Prostate Commander ist kein weiterer DICOM-Viewer, sondern ein spezialisiertes Analysewerkzeug: KI-Konturierung, Herdverdacht aus Diffusion und ADC nach PI-RADS-2.1-Logik, Multiplanar-Kontrolle, Word-Befund mit 3D und die MR/US-Fusionsbiopsie-Simulation – vollständig lokal auf dem eigenen Rechner. Dieselben Bilder erklären dem Patienten sein Problem und die Punktion und schulen Kollegen, die Prostatabiopsien erlernen.
Die Software automatisiert die zeitaufwändigen Schritte der Prostata-MRT- Auswertung – Konturieren, Sequenzen übereinanderlegen, Herde suchen und dokumentieren – und legt jedes Ergebnis als überprüfbaren, korrigierbaren Vorschlag vor.
Entstanden aus der täglichen Praxis: Als Radiologe, der gemeinsam mit einem Urologen MRT/Ultraschall-fusionierte Prostatabiopsien durchführt, war ich mit Untersuchungen unterschiedlichster Herkunft und Qualität konfrontiert – bei den Aufnahmen wie bei den mitgelieferten Befunden. Um die Validierung im Vorfeld zu beschleunigen, rasch zu sehen, wie eine Fusionsbiopsie am effizientesten und sichersten anzulegen ist, und dem Patienten sein Problem an seinen eigenen Bildern erklären zu können, habe ich dieses Programm geschrieben.
Vorbereitung MRT/Ultraschall-fusionierter Biopsien, Zweitblick auf mitgebrachte Untersuchungen, Verlaufsbeurteilung und Volumenbestimmung der Prostata – mit nachvollziehbar begründetem Herdverdacht – und das Aufklärungsgespräch mit dem Patienten am eigenen Bild.
Liest eine DICOM-Untersuchung (Ordner oder ZIP), erkennt selbständig axiale, sagittale und coronale T2 sowie alle Diffusions-b-Werte, konturiert die Prostata per KI, berechnet ADC-Karten, richtet die Diffusion automatisch auf die T2 aus, bewertet Herde mit einem relativen bpMRI-Score, erzeugt zwei Word-Berichte und simuliert die MR/US-Fusionsbiopsie mit Sonde, Nadelführung und Punktionslage.
Radiologie: für alle, die Prostata-MRTs befunden und dabei die Kontrolle über jede Kontur und jede Herdbewertung behalten wollen. Urologie: für die Planung der Fusionsbiopsie – und um dem Patienten sein Prostata-Problem und die Art und Weise der diagnostischen Punktion anschaulich darzustellen (siehe Urologie & Patientengespräch). Ausbildung: für Kollegen, die Prostatabiopsien erlernen – die Simulation lässt Sondenführung, Ebene, Zugang und Punktion ohne Patient durchspielen.
Jede Kontur bleibt ein Vorschlag – grün (aktiv) oder rot (inaktiv), Schicht für Schicht anpassbar. Schichten ohne plausibles Segment werden inaktiv gesetzt statt eine falsche Kontur zu erzwingen. Jeder Herd trägt seine Begründung mit sich: im Bild und im Bericht steht, warum er seinen Score erhalten hat.
Der Arbeitsablauf ist linear: laden, konturieren, rechnen, prüfen, berichten, simulieren. Jeder Schritt lässt sich einzeln nachvollziehen; die aufklappbaren Details erklären, was dabei geschieht.
Ein MRT-Befund ist für Patienten abstrakt. Prostate Commander macht ihn anschaulich: die eigene Prostata als drehbare 3D-Darstellung mit den gefundenen Herden, die drei Bildebenen mit dem Herd an derselben Stelle – und die Simulation, die zeigt, wie die diagnostische Punktion mit der Ultraschallsonde durchgeführt wird. Damit eignet sich die Anwendung hervorragend für das Aufklärungsgespräch vor einer Biopsie – und ebenso für die Einschulung von Kollegen, die Prostatabiopsien erlernen: dieselbe Simulation lässt sich ohne Patient beliebig oft durchspielen.
Die rotierende 3D-Darstellung aus dem Befund zeigt die Prostata des Patienten mit Basis, Mitte und Apex, rechts und links, ventral und dorsal – und jeden Herd als Volumen mit Rangnummer und Score-Farbe. Größe, Lage und Zahl der verdächtigen Areale werden ohne Fachsprache begreifbar; der Herdbefund liefert dieselben Angaben schriftlich.
Die Fusionsbiopsie-Simulation stellt dar, was bei der gezielten Biopsie geschieht: die transrektale Sonde an der Prostata, das Ultraschallbild mit dem Herd, die Nadelführung, der Nadelweg bis zum Herd und die virtuelle Punktion mit dem Stanzzylinder – transrektal oder transperineal. Patienten sehen, dass die Nadel gezielt zum Herd geführt wird, wie tief und in welche Richtung – und warum die Lagerung auf dem Untersuchungstisch eine Rolle spielt.
Radiologie, Urologie und Patient sprechen über dasselbe Bild und dieselbe Herdnummerierung. Das erleichtert die informierte Einwilligung, nimmt Unsicherheit vor dem Eingriff und macht die Entscheidung zwischen gezielter und systematischer Probenentnahme nachvollziehbar.
Die Simulation läuft vollständig im Browser, ohne Zusatzhardware – auch ohne Fusionsgerät wird die gezielte Punktion mit einem herkömmlichen Ultraschallgerät anhand von Einschubtiefe, Rotation und Nadelweg realistisch planbar. Für die Einschulung: Sonde schieben und drehen wie am Gerät, Ebene und Zugang wählen, Nadelweg und Punktion durchspielen – mit den Sonden der gängigen Hersteller, beliebig oft, ohne Patient. Ein Beispiel mit synthetischen Testdaten:
Fusionsbiopsie-Simulation starten
Schematisch: Sondenlage aus der Kontur geschätzt, keine Gewebeverformung, keine Bildregistrierung. Eine Orientierungs- und Erklärhilfe, kein Navigationssystem und kein Medizinprodukt – die Indikation, die Aufklärung und die Durchführung der Biopsie bleiben ärztliche Aufgaben.
Kompakt nach Themen geordnet – die vollständige Betriebsanleitung ist in der Anwendung selbst hinterlegt.
Ordner, einzelne DICOM-Datei oder ZIP (auch verschachtelt) per Drag & Drop; automatische Erkennung von axialer/sagittaler/coronaler T2 und aller Diffusions-b-Werte; herstellerunabhängig; immer nur eine Untersuchung.
prostate158-Modell für die gesamte Prostata (eine Kontur je Schicht); GPU (CUDA) oder CPU wählbar; optionales Nachtraining mit eigenen, lokal vorliegenden Konturen (MyTrain).
Knoten ziehen, Kontur verschieben, Punkte einfügen/löschen, Kontrastkanten-Einrasten, Punkt-für-Punkt- und Freihandzeichnen mit automatischem Ringschluss, Skalierung, zwei Glättungsverfahren, Maskenansicht.
Resampling ohne Filter/Interpolation auf das T2-Gitter; ADC als gewichteter log-linearer Fit; IVIM-DKI bei ≥ 3 hohen und ≥ 2 niedrigen b-Werten (sonst wird der Grund genannt); eADC, cDWI; automatische Positionskorrektur mit manueller Feinjustierung. Optional: Rauschboden-Korrektur der gemessenen b-Bilder vor dem ADC-Fit – sie hebt die systematische ADC-Unterschätzung nahe dem Rauschboden auf; vom Scanner berechnete b-Werte bleiben unkorrigiert. Das Diffusionsbild lässt sich nur für die Anzeige entrauschen.
Herderkennung nur innerhalb der Kontur; bpMRI-Score 2–5 relativ zur jeweiligen Untersuchung; Farbe = Score, nur 4 und 5 sichtbar (2 und 3 werden verworfen); Rang nach Farbe, dann Größe; Volumen als Ellipsoid aus drei T2-Ebenen; Umkreis zuschaltbar; Herde einzeln auswählbar – der Befund enthält nur die ausgewählten.
Echte sag/cor-T2 isotrop resampled (Reformat als Rückfall), gekoppeltes Fadenkreuz, Zoom/Pan, Diff/ADC-Streifen, Pixelwerte in jedem Bild; öffnet fertig aufgebaut auf der Schicht des wichtigsten Herdes.
Die Herde des Befunds auf einem simulierten transrektalen Ultraschallbild – End-fire- oder Side-fire-Sonde mit der Maus führen, Herstellerliste mit typischen Nadelführungswinkeln, fiktive Biopsie-Führung mit virtueller Punktion (2-cm-Stanzzylinder gegen Prostata und Herd ausgewertet), Punktionslage Rücken / Steinschnitt / Seitenlage mit Repositionierung der Prostata, Berichtdaten je Herd, Vollbild. Schematisch: Orientierungshilfe für die kognitive Fusion und für das Patientengespräch, kein Navigationssystem – siehe Fusionsbiopsie.
Beim Import: Sequenzqualität, Koordinatensystem, Schichtabstände, Auflösung, Überlappung; Warnungen werden im Programm angezeigt und im eigenen Analyse-Bericht festgehalten.
Herdbefund als Word: Patient, Volumen, Herdtabelle mit Begründung, Beurteilung, rotierendes 3D-GIF mit Drittel-Legende; Text-Fallback ohne Word; Kopie in die Zwischenablage. Untersuchungsanalyse als eigener Bericht.
Die Herdsuche wurde im Dialog erarbeitet: Zuerst wurde radiologisch festgelegt, was einen nach PI-RADS 2.1 verdächtigen Herd ausmacht – dann gemeinsam mit Claude Code übersetzt, wie sich das in berechenbare Regeln fassen lässt. Beides ist hier dokumentiert.
Ausgangspunkt ist die PI-RADS-2.1-Beschreibung eines klinisch relevanten Herdes mit Diffusion und ADC als federführenden Sequenzen:
Keines dieser Merkmale genügt allein – erst ihr gleichzeitiges Auftreten an derselben Stelle macht ein Areal verdächtig. Und: Die Bewertung ist relativ zur jeweiligen Untersuchung, nicht an absolute Zahlen gebunden, weil Scanner und Protokolle unterschiedlich messen.
Der Befund sagt, wo ein Herd liegt. Die Simulation zeigt, wie man ihn mit der transrektalen Sonde erreicht: Sie überträgt die im MRT gefundenen Herde in die Geometrie des Ultraschalls, legt eine virtuelle Sonde an die Prostata und blendet den Schnitt so ein, wie er am Gerät erscheinen wird – mit Nadelführung, Zielwerten je Herd und wählbarer Lagerung des Patienten. Die Simulation läuft im Browser. Damit kann jeder Urologe vorab prüfen, ob er den im MRT gefundenen Herd mit seinem Gerät überhaupt erreichen kann – und es dem Patienten zeigen.
Das MRT entsteht in Rückenlage, die Biopsie in Steinschnitt- oder Seitenlage – und der Sondendruck verformt die Drüse. Die Simulation bildet diese Änderung der Lageposition nach: Für Rückenlage (MRT-Lage), Steinschnittlage, linke und rechte Seitenlage oder eigene Werte wird die Prostata gegenüber der Sonde starr um ihre Mitte repositioniert – Kippung der Basis nach ventral, Seitneigung, seitliche Verlagerung und anterior-posteriore Kompression. Sondenlage, Schnittbilder, Tabelle und Zielwerte folgen der gewählten Lage.
| Lage | Kippung | seitlich | Kompression |
|---|---|---|---|
| Rückenlage (MRT) | 0° | 0 mm | 0 % |
| Steinschnittlage | 10° | 0 mm | 10 % |
| Linke / rechte Seitenlage | 8° | 3 mm zur Liegeseite | 8 % |
Die Voreinstellungen sind typische Näherungswerte aus der Literatur zur MR/TRUS-Fusion (Verlagerungen wenige Millimeter, Rotationen etwa 5–15 Grad, Kompression etwa 10 %) – keine Patientenmessung, alle Werte lassen sich anpassen. So wird der Effekt der Lagerung auf die Position der Prostata sichtbar, statt ihn stillschweigend zu ignorieren.
Die Simulation läuft vollständig im Browser. Ein Beispiel mit synthetischen Testdaten – drei fiktive Herde in einer schematischen Prostata, kein Patientenbezug – können Sie direkt hier öffnen:
Fusionsbiopsie-Simulation starten
Öffnet in einem neuen Tab (Chrome, Edge oder Firefox). Die Sonde wird in beiden Bildern gleich geführt: entlang ihrer Achse schieben, quer dazu drehen. Aus der Anwendung heraus startet dieselbe Simulation mit den Herden des aktuellen Befunds.
Schematisch: Sondenlage aus der Kontur geschätzt, keine Gewebeverformung, keine Bildregistrierung – eine Orientierungshilfe für die kognitive Fusion, kein Navigationssystem.
So: Die Prostata wird nicht verformt, sondern als Ganzes gegenüber der Sonde bewegt – eine starre Transformation um die Prostatamitte: zuerst die anterior-posteriore Kompression als Stauchung entlang der AP-Achse, dann die Kippung um die Links-rechts-Achse (Basis nach ventral), die Seitneigung um die AP-Achse und zuletzt die seitliche Verlagerung. Dieselbe Abbildung trifft alle Geometrien: die Schichtkonturen des 3D-Stapels, die Herdvolumen und die Prostataoberfläche, die dafür aus 72 Strahlen je Schicht plus elliptischen Kappen zu einem geschlossenen Dreiecksnetz aufgebaut wird. Danach wird die Sonde neu angelegt: Ihre Achse liegt wieder so, dass die Sondenoberfläche die dorsalste Kontur berührt; Eindringtiefe, Apex-Bezug, Mittellinie und alle Zielwerte werden neu berechnet, die Zielstellung auf den gewählten Herd wird erneuert. Das Ultraschallbild ist dann der exakte Schnitt der Schallebene mit diesen Netzen – für jede Ebene, auch durch die gekippte Drüse.
Warum: Eine patientenindividuelle Messung der Lageänderung ist aus dem MRT nicht möglich, und die Simulation registriert keine Bilder. Eine starre Näherung mit Literaturwerten ist ehrlich, nachvollziehbar und in Sekunden anpassbar. Weil die Sonde immer an die Drüse gelegt wird, bleiben Abstände und Nadelwege in sich konsistent; weil alles ein Netz ist, gibt es keine Sonderfälle für axiale oder sagittale Schnitte.
So: Diffusion und T2 werden über die DICOM-Geometrie (Bildposition und Bildorientierung jeder Schicht) in ein gemeinsames Weltkoordinatensystem gebracht. Jeder T2-Voxel übernimmt für alle b-Werte genau einen nativen Diffusionsvoxel – nächster Nachbar, keine Interpolation, kein Filter. Durch die Schichten zählt die echte Position jeder Diffusionsschicht; liegt die zugeordnete Schicht mehr als 1,5 mm von der T2-Schicht entfernt, wird das im Bild vermerkt. In der Ebene korrigiert das Programm die Patientenbewegung zwischen den Aufnahmen automatisch: Je Diffusionsschicht wird aus der Serie mit dem niedrigsten b-Wert (T2-ähnlicher Kontrast) per Phasenkorrelation in einem Fenster um die projizierte Prostata ein Pixelversatz geschätzt und auf alle b-Werte angewandt – nur bei ausreichend sicherer Korrelation und plausibler Größe. Handkorrekturen haben immer Vorrang; der Analyse-Bericht dokumentiert jede Korrektur.
Warum: Die Bewegung zwischen T2- und Diffusionsaufnahme steht in keinem DICOM-Kopf, und Diffusionsbilder sind geometrisch verzerrt – ohne Abgleich landen Herde neben der Kontur. Nächster Nachbar statt Interpolation, weil jede Mischung benachbarter Voxel die ADC kleiner Herde systematisch anhebt und der Fit sonst nicht mehr im nativen Gitter rechnet. Der Verzicht auf Filter hält die angezeigten Werte roh und vergleichbar mit der Scanner-ADC.
Beide Editionen rechnen identisch – gleiche KI, gleiche Herdanalyse, gleiche Berichte. Sie unterscheiden sich in der Datenhaltung – und die Testversion ist auf 30 PIRADS-Berechnungen begrenzt.
| Merkmal | Vollversion | OPEN (Testversion) |
|---|---|---|
| Laden | Datenverwaltung (Bestand, gespeicherte Patienten, Sicherung) und Drag & Drop | Ordnerwahl oder Drag & Drop (Ordner oder ZIP) |
| Mehrere Untersuchungen im Ordner | Auswahl nach Patientenname und Untersuchungsdatum – genau eine wird geladen | keine Auswahl – die neueste wird ohne Nachfrage geladen |
| Speicherung | dauerhaft (Konturen, Masken, Herd-/ADC-Ergebnisse, gesicherte Serien) | keine – alle Arbeitsordner werden am Programmende, vor dem nächsten Drop und beim Start gelöscht |
| Patienten merken | ja, zuletzt bearbeitete Untersuchung beim Start | nein – es wird nichts gemerkt |
| Sicherung zurückholen | ja | nein |
| Protokoll (Diagnose) | fortlaufende Logdatei | Sitzungsprotokoll, beim Start neu begonnen |
| PIRADS-Berechnungen | unbegrenzt | 30 Berechnungen – der Zähler läuft nach jeder Berechnung um eins herunter (Eingangsschirm und Statuszeile); bei null Hinweis statt Berechnung |
| KI, Herdanalyse, Berichte, Simulation, Hilfe | identisch | |
| Lizenz | Lizenzvereinbarung (Versionsreihe 1.x) – für Partner der Weiterentwicklung und neuer Projekte | kostenlos – Nutzungsbedingungen der Testversion, nur zur Erprobung |
Die Vollversion wird ausschließlich an Unternehmer, Praxen, Krankenanstalten sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen lizenziert: ein Arbeitsplatz je Lizenz, Versionsreihe 1.x, keine Weitergabe, kein Reverse Engineering, keine Umgehung technischer Schutzmaßnahmen. Die Software ist kein Medizinprodukt; jede Ausgabe ist eigenverantwortlich zu prüfen. Überlassung „wie besehen“, Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, Freistellung von Ansprüchen Dritter, österreichisches Recht. Die Testversion OPEN unterliegt kurzen Nutzungsbedingungen. Der Installer zeigt den jeweiligen Text an und verlangt die Zustimmung; die Texte liegen jeder Installation bei. Volltext der Lizenzvereinbarung und Nutzungsbedingungen.
Die Testversion kommt als selbstentpackende Datei Prostate_Commander_Open.exe oder als ZIP-Paket Prostate_Commander_open.zip. Der Installer ist zweisprachig (Deutsch/Englisch), fragt nur nach dem Zielordner (Standard C:\Prostate Commander, frei wählbar) und schreibt ausschließlich dorthin: keine Registrierungseinträge, keine Umgebungsvariablen, keine Dienste. Verknüpfungen auf dem Desktop oder im Startmenü sind optional und reine Dateien. Es werden keine Patientendaten mitgeliefert. Die Testversion ist auf 30 PIRADS-Berechnungen begrenzt.
Die KI benötigt eine Python-Umgebung mit torch und monai. Der Installer legt sie auf Wunsch im Installationsordner an – mit einem vorhandenen Python oder mit dem eingebetteten Python von python.org, ebenfalls nur im Installationsordner. Ohne diese Option läuft alles außer der KI-Konturierung; Konturen können dann von Hand gezeichnet werden.
Prostate Commander ist auch ein Experiment: ein Pilotprojekt, um auszuloten, wie mächtig hybride Softwareerstellung geworden ist – Fachwissen und Entscheidungen vom Menschen, Umsetzung, Tests und Dokumentation gemeinsam mit dem KI-Programmierassistenten Claude Code. Das Ergebnis: massive Einsparungen an Zeit, Ressourcen und Kosten.
Der Radiologe beschreibt, was klinisch gebraucht wird – von den PI-RADS-Kriterien bis zur Nadelführung der Fusionsbiopsie –, prüft jeden Vorschlag am Bild und korrigiert. Die KI übersetzt das in Code, schreibt Tests, Hilfe und Änderungsprotokoll, hält beide Programmvarianten synchron und begründet jede Entscheidung.
Zeit, Personal und Kosten, die ein solches Werkzeug klassisch verschlingt – Lastenheft, Entwicklungsteam, Abstimmungsrunden –, schrumpfen auf Tage und einen zweistelligen Eurobetrag. Der Aufwand verlagert sich dorthin, wo er hingehört: in die fachliche Präzisierung.
Wenn eine Fachperson mit klarer Vorstellung in einer Woche eine solche Anwendung entstehen lassen kann, verändert das, wie klinische Werkzeuge entstehen: schneller, näher am Bedarf, jederzeit anpassbar. Der Vorbehalt bleibt: Forschungswerkzeug, kein Medizinprodukt – die ärztliche Beurteilung ersetzt es nicht. Deshalb suchen wir Partner – für die Weiterentwicklung von Prostate Commander und für neue Projekte auf demselben Weg.
Eigenständige Windows-Anwendung (kein separates Python nötig), vollständig offline. CUDA-Grafikkarte wird für die KI automatisch genutzt, sonst CPU-optimiert.
Bilddaten verlassen den Rechner nicht. Keine Cloud, keine Telemetrie. Verarbeitet DICOM – den internationalen Standard für medizinische Bilddaten. Installation und Paket enthalten keine Patientendaten.
Geschrieben in Python, in direkter Zusammenarbeit zwischen Mensch und dem KI-Programmierassistenten „Claude Code“ von Anthropic – auch die Herdlogik wurde so aus den PI-RADS-Kriterien abgeleitet und in Code übersetzt. Eine Woche bis zum jetzigen Stand, 80 € KI-Lizenzen – siehe Pilotprojekt.
Die KI-Segmentierung nutzt die Modellgewichte „Models for Prostate158“ von Keno Bressem (Charité – Universitätsmedizin Berlin), doi:10.5281/zenodo.6397057, Lizenz CC BY 4.0. Sie werden beim ersten KI-Aufruf geladen und sind nicht Gegenstand der Lizenzvereinbarung. Literatur: Adams LC, Makowski MR, Engel G et al. Prostate158 – An expert-annotated 3T MRI dataset and algorithm for prostate cancer detection. Comput Biol Med 2022;148:105817. Alle weiteren Fremdkomponenten mit Lizenztexten stehen in der Datei Drittanbieter-Lizenzen.txt jeder Installation.
Bewusst ohne Kontrastmittelsequenzen: Verkürzte biparametrische Protokolle stehen unmittelbar bevor; die Herdsuche ist auf T2, Diffusion und ADC ausgelegt.
Programm, Hilfe, Berichte und Installer auf Deutsch und Englisch, jeweils umschaltbar.
Jede Sitzung protokolliert Import, Sequenzsuche und Berechnung in eine Logdatei – bei Rückfragen ist das Problem damit nachvollziehbar.
Nein. Es ist ein Forschungs- und Entwicklungswerkzeug ohne CE-Kennzeichnung. Es liefert überprüfbare Vorschläge und Begründungen, ersetzt aber keine ärztliche Beurteilung.
Ja – gerade dafür. Die 3D-Darstellung der eigenen Prostata mit den Herden, die drei Bildebenen und die Fusionsbiopsie-Simulation zeigen dem Patienten, wo das Problem liegt und wie die diagnostische Punktion abläuft. Die Aufklärung selbst bleibt ärztliche Aufgabe; siehe Urologie & Patientengespräch.
Eine axiale T2-Serie ist Pflicht. Für die Herdsuche werden Diffusionsserien mit mindestens zwei b-Werten benötigt; sagittale und coronale T2 verbessern die Multiplanar-Ansicht und die Volumenbestimmung (fehlen sie, wird aus der axialen reformatiert). Kontrastmittelsequenzen werden nicht verwendet.
Nein. Ordner oder ZIP ins Fenster ziehen genügt – alle benötigten Serien werden über die DICOM-Kopfdaten erkannt, herstellerunabhängig. Enthält ein Ordner mehrere Untersuchungen, bietet die Vollversion eine Auswahl an; OPEN lädt die neueste.
Nein. Die Anwendung arbeitet vollständig offline; es gibt keine Cloud-Anbindung und keine Telemetrie. Auch die Website setzt keine Cookies und kein Tracking ein.
Jeder Herd erhält einen bpMRI-Score 2–5 aus DIFF-Höhe (40 %), ADC-Kern (35 %) und T2-Hypointensität (25 %), jeweils gemessen an der Prostata derselben Untersuchung. So heben sich Scanner- und Protokollunterschiede heraus. Score 5 verlangt zusätzlich ≥ 15 mm in einer Ebene oder Kapselüberschreitung. Angezeigt und beurteilt werden nur Score 4 und 5; Herde mit Score 2 und 3 werden verworfen.
Ja. Von Hand erstellte oder korrigierte Konturen werden entsprechend gekennzeichnet gespeichert und können mit dem mitgelieferten Trainingsmodul (MyTrain) lokal in das Modell einfließen.
Ein handelsüblicher Windows-PC. Eine NVIDIA-Grafikkarte (CUDA) beschleunigt die KI-Segmentierung deutlich, ist aber nicht Voraussetzung – ohne GPU rechnet die Anwendung CPU-optimiert.
Ja – direkt im Browser mit synthetischen Testdaten: Simulation starten. In der Anwendung öffnet sich dieselbe Simulation mit den Herden des aktuellen Befunds.
Ja. Unter „Punktionslage“ wählen Sie Rückenlage (MRT-Lage), Steinschnittlage oder linke/rechte Seitenlage; die Prostata wird gegenüber der Sonde gekippt, verlagert und komprimiert, Tabelle und Zielwerte folgen. Die Voreinstellungen sind typische Literaturwerte, keine Patientenmessung, und lassen sich anpassen.
Nein. Der Installer schreibt ausschließlich in den gewählten Ordner – keine Registrierungseinträge, keine Umgebungsvariablen, keine Dienste. Verknüpfungen sind optional und reine Dateien; zum Entfernen genügt das Löschen des Ordners.
Über das Kontaktformular mit dem Betreff „Testversion (OPEN)“. Die OPEN-Edition speichert nichts über die Sitzung hinaus, merkt sich keine Patienten und ist auf 30 PIRADS-Berechnungen begrenzt – der Zähler läuft je Berechnung herunter.
Der Zähler am Eingangsschirm steht auf null, die Testversion zeigt einen Hinweis und rechnet nicht mehr; Laden, Konturieren und KI-Segmentierung bleiben möglich. Die Vollversion ohne Limit und mit Datenverwaltung erhalten Partner, die an der Weiterentwicklung oder an neuen Projekten mitwirken – Kontakt über das Kontaktformular.
Für Rückfragen, die Testversion, Kooperationsanfragen oder fachlichen Austausch nutzen Sie bitte das Formular. Die Nachricht wird direkt über den Webserver dieser Seite zugestellt – ohne Formulardienst eines Drittanbieters. Steht der Versand über den Server einmal nicht zur Verfügung, öffnet sich Ihr Mailprogramm mit der vorbereiteten Nachricht.
Testversion OPEN: 30 PIRADS-Berechnungen. Partner gesucht: für die Weiterentwicklung von Prostate Commander und für neue Projekte – die hybride Softwareerstellung hat ihr Potential gezeigt. Partner erhalten die Vollversion (Unternehmer, Praxen, Einrichtungen).